Blockiere im Kalender ein bis zwei Tiefarbeitsfenster täglich, mindestens fünfundvierzig Minuten, besser neunzig. Definiere eine konkrete Aufgabe mit messbarem Ergebnis. Starte mit einem kleinen Warm-up, etwa fünf Zeilen schreiben oder eine Übungsskizze. Halte Türen, Tabs und Gedankenlisten geschlossen. Nach dem Block: kurze Auswertung, eine Erkenntnis notieren. Diese Struktur trainiert dein Gehirn, in die Tiefe zu tauchen, anstatt auf Breite und Zerstreuung zu setzen.
Rituale sind Anker. Eine Tasse Tee, ein Lied ohne Text, drei Atemzüge, eine einzig sichtbare Aufgabe, ein aufgeräumtes Desktop-Fenster: So signalisierst du Beginn. Zum Ende folgt ein bewusstes Stoppsignal: Timer aus, kurze Dehnung, zwei Sätze Zusammenfassung, nächsten Schritt terminieren. Diese kleinen Handlungen reduzieren Reibung, schließen Schleifen und verhindern, dass du unbeabsichtigt in alte Check-Gewohnheiten driftest, wenn Energie kurz nachlässt.